Die besten Tonic Water — Kaufberatung & Vergleiche
Das Tonic Water macht mindestens die Hälfte deines Gin & Tonic aus — und hat damit enormen Einfluss auf den Gesamtgeschmack. Ein minderwertiges Tonic kann selbst den besten Gin ruinieren, während ein hochwertiges Tonic Water einen einfachen Gin in ein Geschmackserlebnis verwandeln kann. Die Wahl des richtigen Tonics verdient also genauso viel Aufmerksamkeit wie die Wahl des Gins.
Der Markt hat sich in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt. Neben dem allgegenwärtigen Schweppes gibt es heute eine Vielzahl von Premium-Marken wie Fever-Tree, Thomas Henry, 1724 und Goldberg, die mit natürlichen Zutaten und verschiedenen Geschmacksrichtungen aufwarten. Von klassisch-bitter über mediterran-blumig bis hin zu exotisch-fruchtig — für jeden Gin und jeden Geschmack gibt es das passende Tonic.
Die wichtigsten Tonic-Sorten im Überblick
Tonic Water ist längst nicht mehr nur Tonic Water. Die Vielfalt an Geschmacksrichtungen ist heute so groß, dass die Wahl des richtigen Tonics fast ebenso viel Einfluss auf den fertigen Drink hat wie die Wahl des Gins. Hier die wichtigsten Kategorien.
Indian Tonic Water
Der Klassiker und Allrounder. Indian Tonic ist klar, trocken und chinin-betont mit einer ausgewogenen Bitternote. Es passt zu praktisch jedem Gin, besonders aber zu wacholderbetonten London Dry Gins. Wer nur ein einziges Tonic im Haus haben möchte, ist mit einem guten Indian Tonic bestens bedient.
Mediterranean Tonic Water
Weniger bitter, dafür mit floralen und kräutrigen Noten wie Rosmarin, Thymian oder Zitrusblüte. Mediterranean Tonic harmoniert hervorragend mit floralen und mediterranen Craft Gins, deren feine Botanicals es unterstreicht, statt sie zu überdecken.
Elderflower / Holunderblüten-Tonic
Mit der süßlich-blumigen Note der Holunderblüte ist dieses Tonic eine elegante Wahl für florale und fruchtige Gins. Es verleiht dem Gin & Tonic eine sommerliche Leichtigkeit, sollte aber sparsam mit eigenwilligen Gins kombiniert werden, da die Holunderblüte recht präsent ist.
Aromatisierte und fruchtige Tonics
Von Grapefruit über Ingwer bis hin zu exotischen Früchten reicht das Angebot. Diese Tonics setzen klare geschmackliche Akzente und eignen sich für experimentierfreudige Genießer. Sie können einen neutralen Gin spannend aufwerten, überlagern jedoch leicht die Aromen eines vielschichtigen Craft Gins.
Tonic-Pairing: Welches Tonic zu welchem Gin?
Das richtige Pairing von Gin und Tonic ist eine kleine Wissenschaft für sich — und zugleich eine der größten Freuden für jeden Gin-Liebhaber. Die Grundregel lautet: Gin und Tonic sollten sich ergänzen, nicht bekämpfen. Ein kräftiger Gin verträgt ein ausdrucksstarkes Tonic, ein feiner Gin verlangt nach einem zurückhaltenden Partner.
Zu einem klassischen, wacholderbetonten London Dry Gin wie Tanqueray oder Beefeater passt ein klares Indian Tonic Water am besten. Die trockene Bitternote des Chinins unterstreicht den Wacholder und sorgt für einen ausgewogenen, klassischen Gin & Tonic. Bei floralen oder mediterranen Craft Gins lohnt sich der Griff zu einem Mediterranean oder Holunderblüten-Tonic, das die feinen Botanicals hervorhebt. Sehr aromatische Gins wie Monkey 47 sollten mit einem dezenten Tonic kombiniert werden, das ihre Komplexität nicht erschlägt — hier ist weniger oft mehr.
Letztlich ist das beste Pairing aber immer eine Frage des persönlichen Geschmacks. Wir empfehlen, mit verschiedenen Kombinationen zu experimentieren und dabei jeweils nur eine Variable zu verändern. Probiere denselben Gin mit zwei verschiedenen Tonics nebeneinander, und du wirst schnell merken, wie stark das Tonic den Charakter des Drinks prägt. So entwickelst du mit der Zeit ein feines Gespür für deine persönlichen Lieblingskombinationen.
So gelingt der perfekte Gin & Tonic
Ein perfekter Gin & Tonic ist mehr als die Summe seiner Teile. Mit ein paar einfachen Handgriffen verwandelst du gute Zutaten in einen herausragenden Drink. Beginne mit einem bauchigen Copa-Glas, das du großzügig mit gutem Eis füllst — je mehr Eis, desto langsamer schmilzt es und desto weniger verwässert dein Drink. Kühle das Glas idealerweise vor.
Gib nun den Gin über das Eis. Als bewährtes Mischverhältnis hat sich 1:2 bis 1:3 etabliert, also ein Teil Gin auf zwei bis drei Teile Tonic. Bei hochwertigen Gins empfehlen viele Barkeeper 1:2, damit die Gin-Aromen deutlich zur Geltung kommen. Gieße das gut gekühlte Tonic vorsichtig am Glasrand entlang ein, um die Kohlensäure zu schonen. Rühre nur sanft und kurz um — kräftiges Rühren treibt die Perlage aus dem Drink.
Zum Schluss kommt die Garnitur, die du passend zum Gin wählst: eine Zitronen- oder Limettenzeste für klassische Gins, eine Gurkenscheibe für florale Gins, ein Zweig Rosmarin oder eine angedrückte Wacholderbeere für würzige Gins. Drücke die Zeste leicht über dem Glas aus, damit die ätherischen Öle freigesetzt werden, und gib sie dann hinein. Fertig ist ein Gin & Tonic, der es mit jeder Bar aufnehmen kann.
Redaktions-Empfehlungen — Tonic Water
Fever-Tree Indian Tonic Water (24er Pack)
29,90 €
Thomas Henry Tonic Water (24er Pack)
27,90 €
Fever-Tree Mediterranean Tonic Water (24er Pack)
31,90 €