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Auswahl der besten London Dry Gins 2026

Die 10 besten London Dry Gins 2026

Unsere Top-Empfehlungen für den klassischsten aller Gin-Stile — redaktionell recherchiert und verglichen.

Aktualisiert: Juni 2026 | 7 Gins bewertet

London Dry Gin ist und bleibt der Goldstandard unter den Gin-Sorten. Sein klares, wacholderbetontes Geschmacksprofil bildet die Grundlage für den klassischen Gin & Tonic und zahllose Cocktails. Die strenge Definition — keine künstlichen Aromen, keine Farbstoffe, keine nachträgliche Süßung — garantiert eine ehrliche Qualität, die man schmecken kann.

Der Markt für London Dry Gin hat sich 2026 weiter diversifiziert. Neben den bewährten Klassikern wie Tanqueray und Beefeater haben sich Premium-Marken fest etabliert, und auch kleine Destillerien interpretieren den London-Dry-Stil auf kreative Weise. Die Preisspanne reicht von unter 15 Euro für solide Alltagsgins bis über 40 Euro für handwerkliche Premium-Produkte.

Für diesen Vergleich haben wir über 20 London Dry Gins verschiedener Preisklassen analysiert. Wir haben Geschmacksprofile verglichen, die Botanical-Listen studiert, Kundenbewertungen ausgewertet und das Preis-Leistungs-Verhältnis bewertet. Das Ergebnis: Sieben Gins, die in ihrer jeweiligen Kategorie überzeugen — vom unschlagbaren Preis-Tipp bis zur Premium-Empfehlung.

Ob du einen zuverlässigen Allrounder für den wöchentlichen Gin & Tonic suchst, einen besonderen Gin für Cocktails oder eine charakterstarke Flasche, die auch pur beeindruckt — in dieser Liste findest du den richtigen London Dry Gin für deinen Geschmack und dein Budget. Unsere Auswahl basiert auf redaktioneller Recherche: Wir haben Geschmacksprofile, Botanical-Zusammensetzungen, Kundenbewertungen und Preis-Leistungs-Verhältnisse verglichen.

Unsere Top 7 London Dry Gins

Redaktions-Tipp

Tanqueray London Dry Gin

(12450)

16,99 €

+ Perfekte Balance aus Wacholder, Koriander, Angelikawurzel und Lakritze
+ 43,1 % Vol. — kräftig und aromatisch
+ Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis
+ Vielseitig: exzellent im G&T und in Cocktails
- Nur 4 Botanicals — weniger komplex als Premium-Alternativen
- Für Craft-Gin-Fans evtl. zu klassisch
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Premium-Tipp

Sipsmith London Dry Gin

(3820)

27,90 €

+ 10 handverlesene Botanicals
+ Kupferkessel-destilliert in kleinen Chargen
+ Florales, komplexes Geschmacksprofil
+ Hervorragend pur und im Cocktail
- Preislich über dem Durchschnitt
- Florale Noten nicht jedermanns Sache
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Award-Gewinner

No. 3 London Dry Gin

(2140)

29,90 €

+ Mehrfach als bester Gin der Welt ausgezeichnet
+ Nur 6 Botanicals — perfekte Ausgewogenheit
+ Produziert von Berry Bros. & Rudd (seit 1698)
+ 46 % Vol. für maximale Aromenintensität
- Höherer Preis als vergleichbare Gins
- Nicht überall im Einzelhandel verfügbar
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Preis-Tipp

Beefeater London Dry Gin

(8920)

14,99 €

+ Seit 1863 bewährte Rezeptur mit 9 Botanicals
+ Einziger London Dry, der noch in London destilliert wird
+ Unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis
+ Vielseitig einsetzbar
- 40 % Vol. — etwas weniger Intensität
- Für Kenner wenig überraschend
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Hayman's London Dry Gin

(1680)

19,90 €

+ Familientradition seit 1863
+ 10 Botanicals, klassisch interpretiert
+ Sanfter, zugänglicher Charakter
+ 41,2 % Vol. — ausgewogen
- Weniger markant als Tanqueray oder Sipsmith
- Marke in Deutschland weniger bekannt
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Meistverkauft

Bombay Sapphire

(15200)

17,90 €

+ Vapour-Infusion-Destillation für feinere Aromen
+ 10 exotische Botanicals
+ Ikonisches blaues Flaschendesign
+ Weltweit meistverkaufter Premium-Gin
- Technisch kein London Dry Gin (wird oft fälschlich dazu gezählt)
- Wacholdernote eher dezent
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Broker's London Dry Gin

(3450)

15,90 €

+ 47 % Vol. — extrem aromatisch und kraftvoll
+ Ikonische Flasche mit Bowler Hat
+ Ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis
+ Perfekt für Cocktails dank hohem Alkoholgehalt
- Für Einsteiger evtl. zu intensiv
- Design polarisiert
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Vergleichstabelle

Gin Preis Alkohol Botanicals Herkunft Bewertung
Tanqueray 16,99 € 43,1 % 4 Schottland 4.7/5
Sipsmith 27,90 € 41,6 % 10 London 4.6/5
No. 3 29,90 € 46,0 % 6 Niederlande 4.7/5
Beefeater 14,99 € 40,0 % 9 London 4.5/5
Hayman's 19,90 € 41,2 % 10 London 4.5/5
Bombay Sapphire 17,90 € 40,0 % 10 England 4.4/5
Broker's 15,90 € 47,0 % 10 England 4.4/5

Worauf beim Kauf eines London Dry Gins achten?

Die Wahl des richtigen London Dry Gins hängt von mehreren Faktoren ab. Hier erklären wir, worauf du achten solltest, um den Gin zu finden, der perfekt zu deinem Geschmack passt.

Botanical-Profil und Geschmackscharakter

Obwohl Wacholder bei jedem London Dry Gin die Hauptrolle spielt, unterscheiden sich die Gins erheblich in ihrem Gesamtprofil. Tanqueray setzt auf puristisches Design mit nur vier Botanicals — das Ergebnis ist ein klar definierter, wacholderbetonter Gin. Sipsmith hingegen verwendet zehn Botanicals und erzeugt ein vielschichtigeres Geschmackserlebnis mit floralen und zitrusbetonten Noten. Für den klassischen Gin & Tonic eignen sich kräftige, wacholderdominante Gins am besten. Für das pure Genießen oder besondere Cocktails sind komplexere Profile interessanter.

Alkoholgehalt und Intensität

Der Alkoholgehalt beeinflusst direkt die Intensität und Aromentransport des Gins. Gins mit 40 % Vol. wie Beefeater sind sanfter und zugänglicher. Gins mit 43-47 % Vol. wie Tanqueray (43,1 %) oder Broker's (47 %) wirken kräftiger und setzen sich auch in einem stark verdünnten Gin & Tonic besser durch. Für Cocktails wie den Martini sind höherprozentige Gins generell vorzuziehen, da sie neben anderen Zutaten nicht untergehen.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Anders als bei Whisky oder Wein gibt es bei Gin keinen direkten Zusammenhang zwischen Preis und Qualität. Ein Tanqueray für 17 Euro liefert ein Geschmackserlebnis, das in Blindverkostungen regelmäßig mit Gins um 30 Euro mithalten kann. Teurere Gins bieten oft mehr Komplexität und ein aufwendigeres Destillationsverfahren, aber für den alltäglichen Gin & Tonic reicht ein guter Gin in der 15-20-Euro-Klasse völlig aus. Investiere das gesparte Geld lieber in ein hochwertiges Tonic Water — das hat auf den Gesamtgeschmack oft mehr Einfluss als ein teurerer Gin.

Verwendungszweck

Überlege dir vor dem Kauf, wie du den Gin hauptsächlich verwenden möchtest. Für den regelmäßigen Gin & Tonic sind vielseitige Allrounder wie Tanqueray oder Beefeater ideal — sie sind günstig genug für den häufigen Gebrauch und harmonieren mit praktisch jedem Tonic. Für besondere Anlässe oder das Mixen von Cocktails lohnt sich ein Premium-Gin wie Sipsmith oder No. 3, der auch als Star der Show überzeugt. Und wenn du einen Gin suchst, den du Gästen pur oder als Signature-Drink präsentieren kannst, greife zu einem Gin mit hohem Wiedererkennungswert und außergewöhnlicher Flasche.

London Dry und die anderen Gin-Stile

Um zu verstehen, warum London Dry Gin als Goldstandard gilt, hilft ein Blick auf die anderen Gin-Stile. London Dry ist die strengste und trockenste Spielart: Alle Botanicals werden während der Destillation zugesetzt, und eine nachträgliche Süßung ist praktisch ausgeschlossen. Das Ergebnis ist ein klarer, wacholderbetonter Gin, der das Rückgrat unzähliger Cocktails bildet.

New Western / Contemporary Gin

Bei diesem modernen Stil rückt der Wacholder etwas in den Hintergrund, während andere Botanicals — florale, fruchtige oder würzige Noten — stärker betont werden. New Western Gins sind oft besonders zugänglich und eignen sich gut für Einsteiger, die den klassischen Wacholdergeschmack zunächst dezenter mögen. Bombay Sapphire bewegt sich beispielsweise in Richtung dieses zugänglicheren, aromatischeren Profils.

Old Tom Gin

Old Tom ist ein historischer, leicht gesüßter Stil, der milder und runder schmeckt als ein trockener London Dry. Er gilt als Bindeglied zwischen dem ursprünglichen, malzigen Genever und dem modernen Dry Gin. Für klassische Cocktails wie den Tom Collins oder den Martinez ist Old Tom die historisch korrekte Wahl.

Sloe Gin

Streng genommen ein Gin-Likör: Schlehenfrüchte werden in Gin eingelegt und mit Zucker angesetzt. Das Ergebnis ist tiefrot, fruchtig-herb, süßer und niedriger im Alkohol. Sloe Gin wird gerne pur als Digestif oder in winterlichen Drinks genossen. Wer den trockenen, klaren London Dry kennt, erkennt im direkten Vergleich schnell, wie unterschiedlich die Gin-Welt sein kann.

Die Botanicals hinter dem Geschmack

Was einen London Dry Gin geschmacklich ausmacht, sind seine Botanicals — die pflanzlichen Aromageber, die während der Destillation ihre Öle an den Alkohol abgeben. Der Wacholder steht dabei immer im Zentrum und liefert die harzig-frische, leicht kiefernartige Grundnote. Doch erst die begleitenden Botanicals verleihen jedem Gin seinen individuellen Charakter.

Koriandersamen steuern würzige, leicht zitrusartige Noten bei und gehören zu den am häufigsten verwendeten Botanicals nach dem Wacholder. Angelikawurzel fungiert als geschmacklicher Anker, der die flüchtigen Aromen verbindet und dem Gin Struktur gibt. Iriswurzel sorgt für eine pudrig-blumige Tiefe, während Zitronen- und Orangenschalen Frische und Lebendigkeit beisteuern. Gewürze wie Lakritz, Kardamom oder Kubebenpfeffer können dem Gin zusätzliche Komplexität verleihen.

Ein gutes Beispiel für die Bandbreite ist der Vergleich zwischen Tanqueray und Sipsmith: Tanqueray setzt auf nur vier Botanicals und erreicht damit ein klar definiertes, puristisches Profil. Sipsmith verwendet zehn Botanicals und erzeugt ein vielschichtigeres, floraleres Geschmackserlebnis. Beide sind hervorragende London Dry Gins — sie zeigen lediglich, wie unterschiedlich man innerhalb der strengen Regeln gestalten kann.

So verkostest du einen London Dry Gin richtig

Wer einen Gin wirklich kennenlernen möchte, sollte ihn zumindest einmal pur verkosten. Gib dazu einen kleinen Schluck in ein bauchiges Glas, schwenke ihn leicht und rieche zunächst aus etwas Abstand. So nimmst du den dominanten Wacholder und die begleitenden Botanicals wahr, ohne dass der Alkohol die Nase betäubt. Beim ersten Schluck achtest du auf den Antritt, danach auf die mittleren Aromen am Gaumen und schließlich auf den Abgang.

Ein hochwertiger London Dry zeigt einen sauberen, harmonischen Verlauf ohne harte Alkoholspitzen. Wer mehrere Gins vergleichen möchte, sollte zwischen den Proben einen Schluck Wasser trinken, um den Gaumen zu neutralisieren. Mit etwas Übung lernst du, die feinen Unterschiede zwischen den Marken zu erkennen — und findest so deinen persönlichen Favoriten.

London Dry Gin in Cocktails

Die klare, trockene Charakteristik des London Dry macht ihn zur idealen Basis für klassische Cocktails. Der Gin & Tonic ist natürlich der Klassiker schlechthin: ein bauchiges Copa-Glas, reichlich Eis, ein Teil Gin auf zwei bis drei Teile Premium-Tonic und eine passende Garnitur. Vorsichtig am Glasrand eingeschenkt bleibt die Kohlensäure erhalten.

Der Dry Martini verlangt nach einem kräftigen, höherprozentigen London Dry, der sich neben dem Wermut behauptet — gerührt, nicht geschüttelt, mit einer Zitronenzeste oder Olive. Der Negroni kombiniert Gin zu gleichen Teilen mit Campari und rotem Wermut und gehört zu den beliebtesten Aperitifs überhaupt. Auch der Tom Collins, der Gimlet und der French 75 setzen auf die klare Struktur eines guten London Dry. Für Cocktails empfehlen wir generell höherprozentige Gins, da sie sich neben den anderen Zutaten besser durchsetzen.

Häufige Fehler beim Gin-Genuss

Selbst der beste London Dry Gin kann sein Potenzial nicht entfalten, wenn beim Servieren Fehler passieren. Der häufigste: zu wenig oder zu kleines Eis. Großzügiges, großes Eis kühlt schnell und schmilzt langsam, ohne den Drink zu verwässern — sparsames Eis führt dagegen schnell zu einem laschen, wässrigen Gin & Tonic.

Ein zweiter Fehler ist die Wahl eines minderwertigen oder abgestandenen Tonic Waters. Da das Tonic mindestens die Hälfte des Drinks ausmacht, kann ein schlechtes Tonic selbst den besten Gin ruinieren. Drittens wird die Garnitur oft unterschätzt: Sie sollte zum Botanical-Profil des Gins passen und nicht beliebig gewählt werden. Und schließlich: Gin gehört nicht in den Kühlschrank. Die Kälte kann Aromastoffe binden und den Geschmack flacher wirken lassen — eine kühle, dunkle Lagerung bei Zimmertemperatur ist ideal.

Gin-Glossar: die wichtigsten Begriffe

Botanicals: Die pflanzlichen Zutaten, die einem Gin sein Aroma verleihen — von Wacholder über Koriander bis zu Zitrusschalen und Gewürzen.

Wacholder: Die namensgebende und dominierende Botanical jedes Gins, die für die charakteristische harzig-frische Note sorgt.

Pot Still: Die traditionelle kupferne Brennblase, in der hochwertige Gins destilliert werden. Sie erlaubt eine feine Kontrolle über den Brennprozess.

Vol. (Volumenprozent): Der Alkoholgehalt eines Gins. London Dry Gin muss mindestens 37,5 Prozent enthalten, Premium-Gins liegen meist bei 40 bis 47 Prozent.

Mazeration: Das Einlegen von Botanicals in Alkohol vor der Destillation, um deren Aromen zu lösen.

Garnitur: Die abschließende Dekoration eines Drinks, etwa eine Zitruszeste, Gurkenscheibe oder Wacholderbeere, die das Aroma ergänzt.

Häufig gestellte Fragen

Welcher London Dry Gin ist der beste für Gin & Tonic?
Tanqueray London Dry Gin ist unser Top-Empfehlung für Gin & Tonic. Sein klares, wacholderbetontes Profil mit Zitrusnoten harmoniert hervorragend mit jedem guten Tonic Water. Für ein Premium-Erlebnis empfehlen wir Sipsmith, der mit seinen floralen Noten und der seidigen Textur den Gin & Tonic auf ein neues Niveau hebt.
Was kostet ein guter London Dry Gin?
Ein sehr guter London Dry Gin für den Alltagsgebrauch ist bereits ab 15-20 Euro erhältlich — Tanqueray und Beefeater sind hier die Klassiker. Premium-Optionen wie Sipsmith oder No. 3 liegen bei 25-35 Euro und bieten mehr Komplexität. Darüber beginnt das Luxus-Segment mit kleinen Destillerien und limitierten Editionen.
Kann man London Dry Gin auch pur trinken?
Ja, hochwertige London Dry Gins wie Sipsmith oder No. 3 lassen sich hervorragend bei Zimmertemperatur pur genießen. So kommen die feinen Nuancen der Botanicals besonders gut zur Geltung. Für Einsteiger empfehlen wir jedoch, mit einem Gin & Tonic zu beginnen, da der reine Alkoholgeschmack gewöhnungsbedürftig sein kann.
Wie bewahrt man London Dry Gin am besten auf?
Gin sollte stehend, lichtgeschützt und bei Zimmertemperatur gelagert werden. Nicht in den Kühlschrank stellen — die Kälte kann Aromastoffe binden und den Geschmack flacher wirken lassen. Eine geöffnete Flasche hält bei korrekter Lagerung mindestens ein bis zwei Jahre, ohne dass sich das Aroma wesentlich verändert.
Was bedeutet der Alkoholgehalt bei London Dry Gin?
London Dry Gin muss mindestens 37,5 % Vol. Alkohol enthalten. Die meisten Premium-Gins liegen bei 40-47 % Vol. Ein höherer Alkoholgehalt ist nicht automatisch besser, kann aber mehr Aromen transportieren. Gins mit 43-47 % Vol. wie Tanqueray (43,1 %) oder Sipsmith (41,6 %) bieten in der Regel ein ausdrucksstärkeres Geschmacksprofil.
Worin unterscheiden sich London Dry Gin und Plymouth Gin?
Plymouth Gin ist ein geschützter, regional gebundener Stil, der ausschließlich in Plymouth produziert werden darf. Geschmacklich ist er etwas erdiger und weicher als ein typischer London Dry, mit einer leicht süßlicheren, vollmundigeren Note und weniger scharfem Wacholder. London Dry ist hingegen eine Herstellungsmethode ohne Ortsbindung. Beide Stile sind trocken und wacholderbetont, doch Plymouth gilt als runder und milder, während London Dry für seine klare, definierte Schärfe geschätzt wird.
Welcher London Dry Gin eignet sich am besten für einen Martini?
Für einen klassischen Dry Martini empfehlen sich kräftige, wacholderbetonte und höherprozentige London Dry Gins, die sich neben dem Wermut behaupten können. Tanqueray mit 43,1 % Vol. ist eine ausgezeichnete Wahl, ebenso Broker's mit 47 % Vol. für alle, die es besonders intensiv mögen. No. 3 mit 46 % Vol. und seiner perfekten Ausgewogenheit gilt unter Kennern ebenfalls als hervorragender Martini-Gin. Wichtig ist, dass der Gin genug Charakter und Alkoholgehalt mitbringt, um im puren, nur leicht verdünnten Cocktail nicht unterzugehen.

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